Archiv für die Kategorie 'Usability'

Geschwindigkeit zählt

Mittwoch, 24. Juni 2009

Ist es das Design? Ist es die Marke? Ist es das Produkt? Ist es die persönliche Empfehlung? Sind es die Links von vertrauten Seiten? Oder der Service? Viele Faktoren machen ‘die’ erfolgreiche Website aus und sicherlich ist es nicht nur ein Aspekt, der für den Erfolg eines Internetangebots verantwortlich ist. Ein grundlegender Aspekt beim Aufbau (oder der Zerstörung) von Interesse und Vertrauen ist aber sicherlich die Geschwindigkeit oder Ladezeit einer Website.
Jake Brutlag and Eric Schurman, Technik-Verantwortliche von Google und Bing, haben zu diesem Thema gestern ihre Ergebnisse auf der Konferenz Velocity 2009 in einer Präsentation vorgestellt: The User and Business Impact of Server Delays, Additional Bytes, and HTTP Chunking in Web Search. Lesen Sie weiter…

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Gekürzte Usability

Dienstag, 18. Juli 2006

Ein sehr schönes einprägsames Motiv hat die Usability Professionals’ Association da für den von ihr für den 14. November 2006 geplanten World Usability Day ausgesucht. Hier wird auch klar, welche Auswirkungen eine ‘Kürzung’ des Usability-Budgets in Projekten hat: sie verlieren an Feuer…

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Die 10/20/30 Regel für Powerpoint-Präsentationen

Dienstag, 03. Januar 2006

Usability beginnt ganz einfach, zum Beispiel so: 10 / 20 / 30. Will heißen: Eine Powerpoint-Präsentation sollte maximal aus 10 Folien bestehen, nicht länger als 20 Minuten dauern und keine Schrift enthalten, die kleiner als 30 Punkte ist. So schreibts Guy Kawasaki, und man kann ihm nur uneingeschränkt beipflichten. Wie soll ein gutes (Software)-Produkt entstehen, wenn ein (fiktives ;-) Unternehmen bereits in seinen internen Meetings unfähig ist, solche simplen Regeln zu praktizieren?

Eine andere sehr schöne Präsentationsregel von Guy Kawasaki für all jene, denen die 30-Punkt-Regel zu dogmatisch erscheint: “Find out the age of the oldest person in your audience and divide it by two. That’s you’re optimal font size.” (Die Regel gilt übrigens nicht nur, wenn man die Präsentation mit Powerpoint macht, sondern auch in OpenOffice und Keynote…)

Guy Kawasaki: The 10/20/30 Rule of PowerPoint (engl.)

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Kenne Deinen Kunden – Mobile Geräte oder mobiler Unsinn?

Donnerstag, 05. Mai 2005

Es gibt drei Arten, mit einem Kunden und seinen Bedürfnissen umzugehen: 1) Man ignoriert ihn. 2) Man glaubt zu wissen, was für ihn gut ist. 3) Man fragt ihn, was er sich wünscht und für gut hält. Für die Nr. 1 ist die Musikindustrie ein gutes Beispiel, die jahrelang nicht daran interessiert war, dass Kunden ihre Musik online beziehen möchten. Sie wird dafür immer noch hart bestraft. Die Nummer 3 soll uns nicht weiter interessieren, denn Unternehmen, die mit ihren Kunden Kontakt halten, machen alles richtig. Als ein Beispiel für die Nr. 2 sieht Scott Jenson in seinem Artikel “Stop Selling $100 Lemonade” Hersteller von mobilen Endgeräten. In diesem Industriesektor sei der Ausgangspunkt aller Überlegungen für neue Handies, Smartphones, Organizer etc. allzu oft immer noch die Steigerung des ARPU (average revenue per user), also die Gewinnmaximierung pro Nutzer. Er nennt diese Haltung die “WAP-Attitude”, denn die Entwicklung, Einführung und anschließende Nicht-Verbreitung und Nicht-Nutzung von WAP sei ein schlagendes Beispiel dafür, welche Absurditäten ganze Industrien hervorbringen können, wenn man die Bedürfnisse der Nutzer nicht bereits in frühen Projektphasen ermittelt.

jenson Design: Stop Selling $100 Lemonade!

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Usability ist nötig – Stöberer oder megastrukturiert?

Montag, 10. Januar 2005

Werden wir durch moderne Geräte wie Handies, Organizer, Computer wirklich immer organisierter und strukturierter? Wollen wir uns überhaupt von Geräten in unserer persönlichen Organisation unterstützen lassen? Und wie wirken sich aktuelle drahtlose Geräte auf unseren persönlichen Umgang mit Informationen aus?

Die Forscher und Forscherinnen Patrick W. Jordan, Lauren A. Peacock, Dominik Chmielewski und Scott Jenson sind diesen Fragestellungen in einer kurzen Studie (engl.; PDF) nachgegangen. Die überraschende Erkenntnis: Menschen sind nicht nur sehr unterschiedlich organisiert, sondern auch sehr widerständig, wenn es um einen Wechsel in ihrem Organisationsgrad geht. Trifft ein Mitglied der “Happy Disorganized” auf ein Handy oder Smartphone, das zwar die perfekte Organisation ermöglicht, aber eine schlechte Usability für seine Bedürfnisse bietet, ist der Konflikt vorprogrammiert.

jenson Design: Disorganization and How to Support it

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