Archiv für die Kategorie 'Blogging'

Wie Google Tweets bewertet

Dienstag, 02. Februar 2010

Nach der nun wesentlich verbesserten Integration von Tweets in seine Echtzeit-Suchergebnisse werden nach und nach mehr Details über die Bewertung von Twitter-Nachrichten durch Google bekannt. Der sehr interessante Artikel von David Talbot: How Google Ranks Tweets erläutert einige Details. Wie bisher ist die Reputation der Quelle für Google ein entscheidendes Kriterium. Wird diese bei Websites vor allem an der (nur schwer beeinflußbaren und deshalb besonders zuverlässigen und aussagekräftigen) Verlinkung gemessen, kommt bei Echtzeitmedien wie Twitter die Reputation der Follower ins Spiel. Folgen einem Twitterer andere Twitterer mit “Reputation”, wird es sich dabei ebenfalls um einen wichtigen Twitterer handeln, so eine, aber bei weitem nicht die einzige, Maxime der Google-Bewertung von Tweets. Interessanterweise fließen die in Tweets oft genutzten Hashtags aufgrund ihrer häufigen Nutzung zur Spam-Verbreitung eher negativ in den von Google gebildeten Reputationsindex ein. Hier gibt es mehr Details zu Optmierung der eigenen Tweets und der Social Media-Strategie: David Talbot: How Google Ranks Tweets
Das schöne Twitter-Icon stammt von Bruno Maia, IconTexto und steht unter CC-Lizenz.

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Wie man sich im Silicon Valley bewirbt

Dienstag, 15. August 2006

Ich dachte ja (Asche auf mein Haupt), dass Guy Kawasaki nur ein paar Phrasen und Platitüden zum Thema Everything You Wanted to Know About Getting a Job in Silicon Valley But Didn’t Know Who to Ask von sich gibt. Aber das ist schon sehr lehrreich, was er da an Tipps für eine Bewerbung ‘im Valley’ zusammenträgt. Ein kleiner (allerdings quellenreiner) Mashup:
Zum Beispiel zu dem Punkt, wer einem im Bewerbungsgespräch so alles begegnen kann:

Stereotype: Wunderkind
Description: Dropped out of Stanford while getting an advanced degree. Scored 1600 on the SAT. Still a virgin. Needs a regression equation to buy a pack of gum. On his way to being farmed out (that is, made CTO), but he doesn’t know it yet.

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Bloggen Sie schon?

Dienstag, 07. März 2006

Das Internet wird zunehmend zum Sende-Medium: Jeder und jede kann leicht Bilder oder eigene Musik ins Netz stellen und vor allem: schreiben, schreiben, schreiben.

Jeden Tag gehen weltweit ca. 80000 neue Blogs online, in denen die Autoren und Autorinnen am virtuellen Lagerfeuer Geschichten aus ihrem Leben erzählen, das Weltgeschehen kommentieren oder über das schreiben, was ihnen in den Sinn kommt. Andere Leser und Leserinnen kommentieren das, setzen Links auf Artikel,die Ihnen gefallen haben.

Tauchen Sie ein in die Blogosphere, indem Sie die Blog-Suche Technorati aufrufen und einen Begriff eingeben, der Sie interessiert. Sie werden erstaunt sein.

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Guy Kawasakis Witzfiguren Eignungstest

Sonntag, 05. März 2006

Guy Kawasakis Witzfiguren Test PDF- Version deutschGuy Kawasaki, Venture Capitalist und u.a. Autor der Bücher The Art of the Start, Rules for Revolutionaries, How to Drive Your Competition Crazy und The Macintosh Way (alle auch auf deutsch), hat Guy’s Bozofication* Aptitude Test erfunden, den GBAT. Der Test ist eine Sammlung der deutlichsten Anzeichen dafür, dass ein Unternehmen immer mehr zum Kasperletheater voller Witzfiguren tendiert.Testen Sie doch einfach einmal Ihr Unternehmen und schicken Sie uns das Ergebnis und den Namen Ihres Unternehmens zu, natürlich anonym. Wir sichern absolute Diskretion zu. Sie können sich zum Ausdrucken oder Weiterschicken auch ein PDF herunterladen.

*Bozo ist in Amerika eine verbreitete Bezeichnung für einen Trottel, Deppen, abgeleitet von dem TV-Clown “Bozo”.

Notieren Sie sich für jede auf Ihr Unternehmen zutreffende Aussage einen Punkt:

1. Die zwei beliebtesten Wörter in Ihrer Firma sind “Partner” und “strategisch”. In der Regel wird “strategisch” für die Beschreibung von Entscheidungen und Aktivitäten benutzt, die keinen Sinn ergeben.

2. Das Management ist zwei Tage nicht im Büro, sondern an einem schönen Platz irgendwo in der Welt oder im Interconti, um die Kommunikation zu verbessern oder ein “Mission Statement” zu entwickeln.

3. Das gerade erwähnte Mission Statement enthält mehr als zwanzig Worte, zwei davon sind “Partner” und “strategisch”.

4. Der Admin des Geschäftsführers hat einen Admin.

5. Der Firmenparkplatz hat einen “Biorhythmus”, der etwa so aussieht:
8 – 10 Uhr: Mehr japanische Autos als Mercedes, BMW, Porsche.
10 – 17 Uhr. Mehr Mercedes, BMW, Porsche als japanische Autos.
17 – 22 Uhr: Mehr japanische Autos als Mercedes, BMW, Porsche.

6. Die Personalabteilung verlangt einen MBA-Abschluß für jede zu besetzende Stelle; außerdem werden 5 – 10 Jahre Erfahrung in einer Branche verlangt, die nur 5 Jahre alt ist.

7. Zeit wird nun als wichtiger angesehen als Geld, das Unternehmen hat deshalb eine eigene Cafeteria, einen Fitness Club und einen Service für die Betreuung von Haustieren. Die Angestellten zeigen Besuchern zuerst die eigene Cafeteria, den Fitness Club und den Haustier-Service.

8. Jemand, dessen Musik auch im iTunes Music Store verkauft wird, spielt auf der Weihnachtsfeier der Firma.

9. Ein Angestellter wird für nichts anderes bezahlt als für das Schreiben eines Blogs.

10. Einige Angestellten lesen diesen Blog, um mitzukriegen, was in der Firma passiert.

11. Der Erfolg eines Konkurrenten regt Sie mehr auf als der Verlust eines Kunden.

12. Ihr mittleres Management hat vorher bei den großen Namen der Konsumgüterindustrie gearbeitet.

13. Sie heuern eine bekannte Consulting-Firma an, die Ihre Unternehmensstrategie von MBAs mit einem Jahr Erfahrung überarbeiten läßt.

14. Ihr Unternehmen findet einige dieser MBAs gut und wirbt sie der Consulting-Firma ab.

15. Das Personal an der Rezeption sieht immer besser aus und hat immer weniger Kompetenz.

16. Sie sehen Ihren Geschäftsführer nur noch auf N24.

17. Sie schauen tagsüber N24 und fühlen sich dabei nicht schuldig.

18. Das Verhältnis von Ingenieuren zu Anwälten fällt unter 25 zu 1.

19. Das Unternehmen hat ein Poster zur Darstellung der “Unternehmenswerte” erstellen lassen.

20. “Kernkompetenzen nutzen” und “Shareholder Value maximieren” tauchen in offiziellen Dokumenten auf, oft im selben Absatz.

21. Die Geschäftsführung kämpft für eine Produktverbesserung bevor sie verstanden hat, wie man das Produkt benutzt.

22. Ihr Unternehmen hat die Formulierung eines “Mission Statements” outgesourct.

23. Der Schreibtischstuhl Ihres Geschäftsführers ist teurer als Ihr erstes Auto.

24. Sie haben mehr als zwei Vorgesetzte mit dem Wort “Chief” in ihrem Titel.

25. Das Unternehmen wird zu einer Quelle von Werbeartikeln: Stifte, Taschen, Notizblöcke, Kuriertaschen.

Trifft einer der folgenden Sätze zu, gibt es jeweils zwei Punkte:

26. Ihr Geschäftsführer schreibt ein Buch.

27. Ihr Geschäftsführer wird zum Weltwirtschaftsforum in Davos eingeladen und gibt Präsidenten osteuropäischer Länder Ratschläge.

28. Ihr Unternehmen hat einen Firmenjet.

29. Ihr Unternehmen heuert einen ehemaligen Profiathleten als Redner zum Thema Motivation an.

30. Ihr Unternehmen heuert einen ehemaligen Politiker als Redner zum Thema Motivation an.

Die höchste erreichbare Punktzahl ist 35. Möge Gott Ihnen helfen…

Hier das englische Original: Guy Kawasaki: GBAT – Guy’s Bozofication Aptitude Test

Wir danken Guy Kawasaki für die schnell und unkompliziert erteilte Erlaubnis zur Übersetzung und Veröffentlichung. Guy ist ein echter ‘cool guy’, denn als Lizenzgebühr möchte er als begeisterter Sammler ein deutsches Eishockey-Trikot. Wer eines hat, es muß nur “funky” sein, kann sich gerne mit uns in Verbindung setzen, wir leiten das dann weiter.

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