Neun Säulen für erfolgreiche Web-Teams

September 17th, 2006

The Nine Pillars of Successful Web TeamsJesse James Garrett schreibt über Möglichkeiten für die Strukturierung erfolgreicher Webteams: The Nine Pillars of Successful Web Teams. Die Quintessenz: Teams können noch so unterschiedlich aufgebaut sein, mehr mit Generalisten oder mehr mit Spezialisten, mehr design-, konzept- oder entwicklungslastig, die formalen Titel oder Berichtswege können so bunt sein wie sie wollen, entscheidend für den Erfolg des Projektmanagements ist immer die Abdeckung bestimmter notwendiger Prozessteile durch das Team. Die von ihm sog. neun Kompetenzen sind in dem nebenstehenden Diagramm abgebildet (zum Vergrößern auf das Bild klicken). Nur wenn Teammitglieder im Projekt diese Punkte alle abdecken können, ist der Erfolg wahrscheinlich. Fehlt eine dieser Fähigkeiten im Team, ist das Projekt meist zum Scheitern verurteilt.

Wir haben in Projekten ganz ähnliche Erfahrungen gemacht. Wird ein Projekt oder Team zum Beispiel aufgrund struktureller Vorgaben zu entwicklungs- oder zu designlastig, werden essentielle Aspekte vernachlässigt. Dabei müssen die notwendigen Kompetenzen durchaus nicht auf neun verschiedene Personen verteilt sein. Haben Designer oder Konzepter zum Beispiel genügend Erfahrung mit der Behandlung strategischer Unternehmensziele (etwa Markenpflege), können sie mehrere Rollen aus Garretts Schema übernehmen. Oder ein Entwickler erweist sich im Projekt nicht nur als kompetenter Java-Entwickler, sondern hat auch die langfristigen Ziele des Kunden im Technologiebereich im Sinn und kennt hier die richtigen Antworten.

Wie Ihr Team für Ihr Webprojekt auszusehen hat, hängt jeweils von den aktuellen Anforderungen und Möglichkeiten ab. Wir beraten Sie gerne bei der Umsetzung erfolgreicher Projekte und bei der Verbesserung Ihres Projektmanagements.

2 Antworten to “Neun Säulen für erfolgreiche Web-Teams”

  1. Nicola Straub Says:

    Hi!
    Mir fehlt bei den Kissen eines für die Kunden-Abläufe (’Prozesse’). So wie es dort steht, ist es ja eigentlich ein klassischer Aufbau von Projektteams bei Agenturen. Nur bringt das halt immer Websites hervor, die wunderbar funktionierende Websites sind - aber weniger wunderbar in die tägliche Arbeit bzw. zum Wesen der Kunden passen.
    Site Strategy ist das eine, aber das greift IMHO meist noch zu kurz…
    Herzlich aus Hürth
    Nicola Straub

  2. housemeister Says:

    Yop, ich sehe das ähnlich. Das Schaubild beschränkt sich halt rein auf die interne Organisation und Aufstellung des notwendigen Teams bzw. genauer und im Sinne Garretts: der notwendigen Funktionen. Die Kommunikation mit dem Kunden und weiteren Dritten müßte hier ‘angedockt’ werden.

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