Wenn Google die Peitsche zückt

Freitag, 30. April 2010

Die seriösen Experten sagen ja eh “Don’t trick with Google”, aber es gibt eben immer wieder schwarze Schafe oder Schlaumeier, die meinen, dass man auch ohne wirkliche Relevanz bei einem Thema eine Website so verbessern oder “optimieren” lassen kann, dass man bei den Suchergebnissen auf der magischen ersten Seite landet. Aber Relevanz, das ist eben die eigentliche Währung im Internet, und hier versteht Google keinen Spaß, insbesondere dann nicht, wenn Relevanz, die von Google – verkürzt gesagt – aufgrund der auf eine Seite zielenden Links gemessen wird, nur vorgetäuscht wird. Wer seine Seite “pimpt”, mit unlauteren Mitteln arbeitet oder schmutzige Tricks anwendet, der wird von Google mit drastisch sinkenden Such-Rankings bestraft.

Der Suchmaschinenoptimierer Seokratie hat jetzt zu den von Google aufgrund von “Tricks” bei der Suchmaschinenoptimierung (Duplicate Content, Spam, von fremden Seiten gezogener Content u.ä.) verhängten Strafen einen anschaulichen Artikel verfasst, der aufzeigt, was einem passieren kann, wenn man sich nicht an die Regeln hält und gegenüber der Suchmaschine eine Relevanz vorzutäuscht, die eigentlich nicht da ist: Google Penalties Teil 1 – Die Content Penalty. Sehr interessant, sehr aufschlußreich und vor allem viel Geld sparend, bevor sie einem unlauteren Suchmaschinenoptimierer aufsitzen…

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Warum es keine Digital Natives gibt

Dienstag, 16. März 2010

Oliver Gassner hat einen sehr schön beobachteten Artikel darüber geschrieben, Warum es keine Digital Natives gibt. Er behandelt auf erfrischende Weise den durch Agenturen und Medien geisternden Begriff der “Digital Natives”, der oft unkritisch davon ausgeht, dass die junge Generation souverän mit modernen Medien umgehen kann. Gassner weist völlig zu recht darauf hin, dass der Konsum von Medien nicht mit dem Beherrschen oder gar der intelligenten Nutzung von Medien gleichzusetzen ist. Hier ein Zitat aus Gassners Artikel, um Appetit zum Weiterlesen zu machen:

D.h. ein Neunjähriger kann sehr wohl ein Macbook bedienen und diverse Optionen umstellen oder Webseiten ansurfen. Aber er kann deswegen noch keine Webseite designen, keinen RAM-Fehler beheben oder kein PHP-Skript debuggen. Dass nicht wenige Digital Natives das gelernt haben, liegt aber nicht an der Gnade der Geburt nach 1980 sondern daran, dass das ihr Talent und ihre Leidenschaft war und von 20 Kids können das mit hoher Wahrscheinlichkeit –so wie früher auch– zwei.

Wer ist nun der Träger der Digitalkultur? Es ist die “Generation ARPANET” (Cerf & Co) und die “Generation C64″ (nehmen wir da mal so Leute wie Gates mit rein) im Tandem. Sie sind die “Digital Pioneers”, die den Weg für die Masse der ‘Immigrants’ geebnet hat. Pioneers und Immigrants sind auch die, die die Paradigmen weiterschubsen, weil sie die alten kennen und die neuen formen.

Hier der komplette Artikel: Oliver Gassner:: Warum es keine Digital Natives gibt

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Wie Google Tweets bewertet

Dienstag, 02. Februar 2010

Nach der nun wesentlich verbesserten Integration von Tweets in seine Echtzeit-Suchergebnisse werden nach und nach mehr Details über die Bewertung von Twitter-Nachrichten durch Google bekannt. Der sehr interessante Artikel von David Talbot: How Google Ranks Tweets erläutert einige Details. Wie bisher ist die Reputation der Quelle für Google ein entscheidendes Kriterium. Wird diese bei Websites vor allem an der (nur schwer beeinflußbaren und deshalb besonders zuverlässigen und aussagekräftigen) Verlinkung gemessen, kommt bei Echtzeitmedien wie Twitter die Reputation der Follower ins Spiel. Folgen einem Twitterer andere Twitterer mit “Reputation”, wird es sich dabei ebenfalls um einen wichtigen Twitterer handeln, so eine, aber bei weitem nicht die einzige, Maxime der Google-Bewertung von Tweets. Interessanterweise fließen die in Tweets oft genutzten Hashtags aufgrund ihrer häufigen Nutzung zur Spam-Verbreitung eher negativ in den von Google gebildeten Reputationsindex ein. Hier gibt es mehr Details zu Optmierung der eigenen Tweets und der Social Media-Strategie: David Talbot: How Google Ranks Tweets
Das schöne Twitter-Icon stammt von Bruno Maia, IconTexto und steht unter CC-Lizenz.

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Facebook mit Rattern

Dienstag, 05. Januar 2010

Abseits der Projektarbeit, der Webstandards und des Projektmanagements ein schöner Blick in die Zukunft, wie er 1967 gewagt wurde und einige Aspekte der heutigen Technik- und Netzwelt mit erstaunlicher Treffsicherheit beschreibt:

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Kurzreferenz zu den Richtlinien für barrierefreie Inhalte

Montag, 04. Januar 2010

Der ausgewiesene Kenner und Buchautor und Voranbringer des Themas Barrierefreiheit im Web, Jan Eric Hellbusch, hat eine praktische Kurzreferenz zu den Richtlinien für barrierefreie Webinhalte (WCAG) erstellt. Die in der Version 2.0 vorliegende Empfehlung des W3C erschließt sich durch die Kurzreferenz wesentlich leichter und schneller als das Originaldokument. Ein Grund mehr, die dortigen Empfehlungen in Projekte einfließen zu lassen.

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